Mittwoch, 22. November 2017

Abschlussball - Jess Jochimsen - Das gewesene Leben




Marten ist ein junger Greis. Bereits als Jugendlicher träumt er von der Pension. Nach dem Abitur bekommt er seine ersten grauen Haare. Seine groteske Lebenseinstellung führt dazu, dass er weder Freunde noch Ziele im Leben hat. Das stört ihn jedoch auch nicht. Am liebsten würde er den ganzen Tag zu Hause bleiben und im Nichtstun versinken. Nach dem Tod seiner Mutter lernt er Trompete zu spielen, weil es ihr letzter Wille war. Es ist die Einzige Beschäftigung, die ihm kurzfristig eine Geschichte in seinem Leben bringt. Nachdem er seinen Lehrjob als Bibliotheksassistent verliert, weil er die Bücher dem Leben vorzieht, begegnet er Berger. Dieser führt ein Bestattungsinstitut. Der Tod, der Marten immer schon näher war als das Leben, wird nun auch sein neuer Begleiter in seinem Job. Es ist jedoch nicht jener, der ihm Glanz in sein Leben bringt, sondern eine ominöse Todesnachricht: Wilhelm Schocht ist gestorben. Ein ehemaliger Schulkollege, der absoluter Mädchenschwarm war und über Nacht damals reich wurde und verschwand. Wilhelm fragt sich, warum sich er das Leben genommen hatte und nicht ein Loser, wie er es ist. Diese Gedanken und ein plötzliches Lebenszeichen von Wilhelm verändern sein Leben, ja flößen ihm neue Lebensenergie ein.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Diese Beschreibungsform führt dazu, dass man sich noch filigraner in die Deutungspositionen der Figur hineinversetzen kann. Oftmals entwickelt sich der Wille dem Protagonisten zuzuschreien, sich aufzubäumen und eine Perspektive zu schaffen. Der Roman legt keine Utopien vor, sondern erzählt von denjenigen, um die es normalerweise nie geht. Die Figuren fühlen, leben und verfangen sich oftmals im Netz der Nutzlosigkeit. Der Autor Jess Jochimsen hat ein gutes Buch geschrieben über Menschen, die manchmal einen Anstoß ins Leben brauchen, um aus der Apathie aufzuwachen.

Die Sprache ist in keiner allzu großen Bildlichkeit verhaftet. Prägnant und in einfachen Sätzen wird die Handlungsebene behandelt. Die Nebenfiguren spielen eher eine künstliche Rolle. Sie nehmen keine expliziten Formen an, werden auch nicht gesondert beschrieben.


Neben dem großen Schauplatz: Begräbnis, ist ansonsten nur wenig von der Welt zentral und einwirkend. Der Abschlussball als Metapher für etwas Gewesenes ist ein raffinierter Schachzug des Autors. Es fehlt jedoch die stufenweiße aufgebaute Spannung und Hinwendung zur Sinngebung der Anekdote. Oftmals verkommen die Gedanken und bleiben rudimentär, als wüsste der Erzähler nicht mehr, was er erzählen müsste, um noch wieder weiterzukommen. Was äußerst schade ist, weil der Stoff und die Intention der Geschichte eine äußerst gute ist.


Cox oder der Lauf der Zeit - Christoph Ransmayr - Banale Ideologie





Als Cox Tochter stirbt, zerfällt sein gesamtes Leben. Wie eine Sanduhr zerfließt die gemeinsame Zeit mit seiner Frau und bildet am Grund eine neue Beziehung. Diese äußerst sich mit dem Schweigen und dem Streben nach Stille. Cox, der beste Automatenbauer und größte Uhrenmacher weltweit verliert mit dem Tod seiner Tochter auch sein Leben. Bis eines Tages zwei Gesandte aus China an ihn herantreten, um ihn für die Dienste für den chinesischen Kaiser anzustellen. Nach einer langen Überlegung entschließt sich Cox für die siebenmonatige Reise, mit der Hoffnung, dass dadurch seine stillgewordene Frau, Faye, aus der Schweigsamkeit erwacht. 

 Christoph Ransmayr ist ein ehemaliger DDR Schriftsteller. Äußerst bekannt wurde er mit dem trivial wirkenden Titel „Drachenblut“. Mit „Die letzte Welt“ wagte er sich an die „Metamorphosen“ von Ovid heran und stieg zu einem der bedeutendsten deutschen Schriftstellern unserer Zeit auf. Mit seinem neuesten Roman jedoch ist ihm ein absoluter Fauxpas widerfahren. Es ist der wohl mit Abstand schlechteste Roman dieses grandiosen Autors.

 In China bekommt sein Protagonist verschiedene Aufträge. Von einer Winduhr, die den Lauf der Zeit eines Kindes zeigt, einer Geschwindigkeit des Tages- und Stundenlaufes vom Lebensende – bis zur Uhr die über alle Ewigkeiten alles messbar macht und schlägt. Man erhält die Beschreibung eines chinesischen Kaisers, der der mächtigste Mann der Welt ist. Vielmehr stellt er einen Gott dar. Cox wird instruiert, wie er sich vor dem Kaiser zu benehmen habe. Von Ritualen des Kniefallens bis zu der Kleidung (nie in Gold, weil sonst würde man dem Kaiser gleichen) und man darf dem Kaiser niemals in die Augen blicken. Mit der Zeit besucht der Kaiser die Gruppe um Cox sogar und stellt sie so auf eine Ebene mit ihm und manifestiert eine Menschlichkeit, die die Gottgleichheit als Utopie entblößt. Dieser Teil der Geschichte ist mitunter, der einzige wirklich gelungene. 

 Die Geschichte findet ansonsten keinen Faden. Die Figuren verlieren sich in einer ungewöhnlich profanen Plastizität. Die Handlungen werden so lange strapazierend dargestellt, bis man als Leser das Gefühl und das Interesse am Inhalt verliert. Es verläuft kein Spannungsbogen durch die Geschichte. Zu keinem Zeitpunkt schafft es der Handlungsablauf eine Zielvorgabe oder Sinnesfindung zu geben. Der Autor hat einen guten Stoff genommen und ihn nur manifestiert, aber keine profunden Deutungen und Intentionen vorangebracht. Es ist beinahe ein Buch ohne Inhalt geworden. Wäre da nicht die vom Autor gewohnte Schreibfertigkeit, hätte dieses Werk niemals einen Verlag gefunden, weil es keine Qualität und Form besitzt.

 

Freitag, 21. Juli 2017

Spectrum - Ethan Cross - Zukunftsmusik







Stellen Sie sich eine Welt vor ohne Autos mit Verbrennungsmotoren. Durch die Präsentation der Elektroautos mag es kein allzu utopischer Gedanke sein. Doch was wäre, wenn die Autos eine Batterie hätten, die man niemals aufladen müsste. Energie auf Lebenszeit. Ferner gedacht: jeder Haushalt könnte ohne Stromkabel auskommen, weil eine installierte Batterie für alles ausreichen würde. Ein unfassbar famoser Gedankengang. Aber was, wenn sie dazu eingesetzt werden würde, um Drohnen überall über die Häuser schweben lassen zu können. Unbegrenzt langer Aufnahmemodus. Jedes Leben könnte gezielt beobachtet werden. Mit diesen und vielen weiteren Machenschaften beschäftigt sich Ethan Cross in seinem neuen "Thriller".

Die Figurenvielfalt ist ein zentraler Aspekt dieses Buches. Man wird auf den ersten Seiten mit vielen Figuren konfrontiert. Was zunächst für diffuses Vorankommen sorgt. Schnell lichtet sich diese Verwirrung und man gewinnt viel Sympathie für die Protagonisten. Durch die auktoriale Erzählweise bekommt man eine sehr gute Darstellung der einzelnen Charaktere. Es ist sehr schwierig eine Hauptfigur zu kennzeichnen. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass viele Figuren eine zentrale Position einnehmen. Neben Nic vom SWAT stehen Carter als FBI Agent, Burke als Analyst vom FBI und Krüger als Profikiller auf einer Ebene der signifikanten Positionen in der Anekdote. Ein exzentrisches Bild gibt Burke ab, der am Asperger Syndrom leidet. Eine exorbitant hohe Intelligenz mit einem Doktortitel in Kriminalpsychologie und zwei Mastertiteln, sowie eine Angst vor der Nähe zu Menschen, machen ihn zu einer interessanten Figur.

Einerseits trifft er sehr rasch richtige Entscheidungen. Andererseits agiert er sehr untypisch und merkwürdig für einen Menschen. Diese Ambivalenz streut in einem ansonsten ernsten Thema eine Spur von Humor und belebt den Inhalt der Ereignisse.

Ethan Cross ist ein Pseudonym und hat bereits vier erfolgreiche Thriller geschrieben. Die Shepherd Organization, die Teil dieser Thriller ist, wird auch in diesem Buch kurz erwähnt. Wie üblich für den Autor, gibt es sehr fließende Übergänge bei den Kapiteln. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und die Sätze sind prägnant und sehr leicht verständlich. Sehr schnell wird klar, dass der Autor nicht nur eine bahnbrechende Zukunftsvision manifestieren will, sondern auch die Fronten zwischen CIA und FBI aufzuzeigen versucht. Die Qualität ist hoch, auch wenn sie nicht an die Thriller um die Shepherd Organization ankommt.


Zu Beginn wird ein Massaker in einem Camp in Südafrika eingeführt. Dieses spielt für die weiteren Handlungen eine Rolle. Die Geschichte spielt sich ansonsten rund um Vegas ab. Ein Überfall auf eine GoBOX Filiale, welche für Wertpapiere und geheime Operationen zuständig ist, ist der essentielle Teil dieses Buches. Beinahe die gesamte Handlung dreht sich um den Überfall.

Es ist jedoch keinesfalls ein üblicher Überfall bei dem es sehr schnell gehen muss. Die Räuber lassen sich sehr lange Zeit und zögern alles sehr lange hinaus.
Welchen Zweck verfolgen sie dabei? Warum wollen sie nur mit einem führenden FBI Agenten sprechen? Und wieso mischt sich die CIA in die Sache ein? Intrigen werden gesponnen, die das Weltbild unserer Gesellschaft nur zu genau widerspiegeln.

Es ist ein äußerst gelungener Thriller mit einigen zu langen Sequenzen. Manchmal ist weniger wirklich mehr. Die Klarheit der Sprache und die fantastische Konstellation der Figuren bereiten dem Leser extrem viel Freude. Zwar wird die Thematik sehr schnell aufgelöst und die Spannung vorweggenommen, aber es ändert nichts daran, dass man wissbegierig bis zum Ende lesen will. Mit Burke wurde zudem eine Figur erschaffen, die Potenzial hat eine heldenhafte Gestalt in weiteren Romanen von Ethan Cross zu werden. Es bleibt abzuwarten wie der Autor weitervorgehen wird. Eine Fusion zwischen der Shepherd Organization und einigen der neuen Charaktere ist mit Sicherheit kein abwegiger Gedanke. Dieses Buch ist als Thriller- und Fantasyroman mit Zukunftsvorstellungen zu verstehen und absolut zu empfehlen.


Sonntag, 4. Juni 2017

Fenster zum Tod - Linwood Barclay - Eine bittere Enttäuschung



Thomas ist anders. Er leidet an Schizophrenie. Niemand nimmt ihn ernst. Wie ein kleines Kind muss er sich von Tag zu Tag kämpfen. Dabei ist er bereits 35. Sein Zuhause ist das Internet. Expliziter: Whirl365. Eine Internetseite auf der er sich in jeder Straße der Welt frei bewegen kann. Karten und Orte sind seine Lebensinhalte. Bis er eines Tages auf eine Merkwürdigkeit stößt. An einem Fenster erblickt er einen Kopf, der in einer weißen Plastiktüte zu stecken scheint. So als würde er gerade erstickt werden. Doch wer soll ihm das glauben, vor allem als wenige Tage später der Kopf nicht mehr zu sehen ist, aber dieselben Autos und Menschen auf der Straße stehen.

Das Buch beginnt brisant. Man wird sehr schnell in die Thematik hineingezogen und will wissen, was hinter dieser Sache steckt. Doch die Geschichte wird sehr schnell aufgelöst. Man kann sich nach in etwa 300 Seiten bereits denken, wie die Geschichte ausgehen wird. Es wird aus sehr vielen Perspektiven erzählt. Diese jedoch werden nicht raffiniert manifestiert, sondern decken die Geschichte relativ früh auf.


Der Ich-Erzähler Ray ist ein Illustrator. Er ist der Bruder von Thomas. Er sieht das Bild auf dem Bildschirm ebenfalls. Zunächst denkt er, dass es sich um eine Puppe handelt. Doch als weitere Morde geschehen, beginnt er seinem Bruder zu glauben. Er fängt an zu recherchieren und landet sehr bald selbst in den Radar der Täter.Vor allem diese Ich-Figur, die die größte Erzähltragweite einnimmt, ist sehr schwach ausgeleuchtet. Wenig Leben und wenig Sympathie zeichnen diese Figur aus. Schnell wird man von dem Buch gelangweilt, weil die Figuren äußerst apathisch sind.


Es gibt auch eine Liebesgeschichte in diesem Buch. Doch selbst diese ist nicht prickelnd erzählt. Sondern verläuft so unrealistisch wie der gesamte Inhalt des Buches. Man wird als Leser weder gefordert noch auf die Folter gespannt. Nach in etwa 400 Seiten löst sich das Ekstatisch komplett auf und man will das Ende gar nicht mehr wissen, weil man es sowieso bereits im Kopf konstruiert hat.


Linwood Barclay ist ein begnadend guter Thriller-Autor, der mit beinahe jedem Buch auf den Bestsellerlisten landet. „Ohne ein Wort“ und „Nachts kommt der Tod“ verdienen diese Etikettierung allemal. „Fenster zum Tod“ ist eine sehr interessante Idee. Diese wurde jedoch relativ schwach umgesetzt. Es sind 590 Seiten, die einen viele Stunden nehmen und beinahe nichts geben. Die wertvolle Zeit des Lesens sollte man definitiv in andere Bücher investieren.



Donnerstag, 25. Mai 2017

Post für Mrs. Bromley - Stefan Brijs - Der Krieg ist der Liebe ihr Tod



Krieg ist eine Berührung mit dem Tod. Er hinterlässt Teufelsspuren. Sich zu widersetzen ist die Botschaft, die John und sein Studienkollege William setzen wollen. Doch wie bringt man eine Menge zur Vernunft, wenn sie von den Medien angestachelt wird? Wie beruhigt man eine Masse von Menschen, die tagtäglich Nachrichten von Todesopfern bekommen? Die den Menschen suggerieren, dass Rache die einzige Option ist, um Erlösung im Herzen zu erlangen. Der Kampf der beiden Studenten scheint noch härter zu sein als der Krieg selbst. Entschlossen spricht William immer wieder Parolen gegen den Krieg aus: 
„Die Menschen sind Lemminge. Sie wollen in der Masse mitlaufen. Dort wähnen sie sich sicher. Sie brauchen nicht nachzudenken. Sich nicht zu entscheiden. In einem blinden Drang schwimmen sie im Strom mit, wohin er auch führt. Angestachelt vom Atem der anderen um sie herum. Immer weiter.“

John ist die Hauptfigur, ist 19, und es wird aus der Ich-Perspektive von ihm erzählt. Er wächst alleine mit seinem Vater auf, weil seine Mutter bei seiner Geburt gestorben war. In der Folge nimmt ihn Mrs. Bromley bei sich auf und er wird von ihr gestillt. Die Bromleys sind eine 8-köpfige Familie. Während Mrs. Bromley eine herzensgute Frau ist, ist der Vater ein Tyrann. Martin, der älteste und einzige Sohn, wird Johns bester Freund.

Die Erzählung setzt ein am 05.08.1914. Das Ultimatum an Deutschland ist abgelaufen und die Menge jubelt. Sein bester Freund Martin Bromley will sich sofort freiwillig melden. John ist zunächst nicht geschockt, weil er, wie so viele andere, glaubt, dass der Krieg sowieso bald vorbei sein wird. Er denkt nicht daran, dass er sich meldet und strebt ein Englischstudium an. Sein Vater verkauft sein wertvollstes Buch, um ihn dies zu ermöglichen. Im Studium lernt er William, einen Germanistikstudenten kennen. Ähnliche Gedankengänge verbinden sie. Krieg ist die schrecklichste Erfindung der Menschheitsgeschichte. Je länger der Krieg jedoch andauert, desto intensiver werden die Manipulationen betrieben. Soldaten werden an Universitäten geschickt, um junge Männer für den Krieg zu überzeugen. Außerdem werden junge Männer, die sich noch nicht für den Krieg gemeldet haben, von Frauen und älteren Männern auf der Straße beschimpft.

Stefan Brijs, der Autor dieses Romans, hat sich sehr intensiv mit dem 1. Weltkrieg beschäftigt. Insbesondere hat er sein Augenmerk auf London geworfen. Er versucht die Zustände zu beschreiben und die Grausamkeit und die Aussichtslosigkeit zu manifestieren. Er hat bereits mit „Taxi Curacao“ einen fantastischen Roman geschrieben und entwirft mit „Post für Mrs. Bromley“ einen Kriegsroman, der die Hierarchie einer Gesellschaft deutlich zeichnet. 

Mit John erleben wir die Geschichte einer Figur, die versucht gegen den Strom zu schwimmen, jedoch lässt sie sich von Trieben und Manipulationen in den Gedankengängen immer wieder stören. Sein Vater ist ein Postbote und ebenfalls gegen den Krieg. Als die Zahl der Toten zunimmt, erhält er die Aufgabe die Telegramme der Toten, direkt an die Familien auszuliefern. Diese Tätigkeit lässt ihn verrückt werden. Er sieht sich als Totenbote. Als eines Tages ein Telegramm für Mrs. Bromley ankommt, welches John findet, zögert er es ihr auszurichten. 

Darf man die Hoffnung eines Menschen aufrechterhalten durch das Verschweigen einer Wahrheit? Ist der Krieg zu rechtfertigen, wenn man aus Rache handelt? Ist man unschuldig, wenn man nicht aus Eigengedanken, sondern Fremdgedanken gehandelt hat? Josh handelt vielmehr auch aus Liebe. Liebe zu den Menschen und Liebe zu Mary Bromley, der ältesten Tochter. Er versucht zu imponieren und Lösungen für das Unmögliche zu finden. Ihm bleibt jedoch nur die Option des Willens einer höheren Macht. Vielleicht sind diese Schranken tatsächlich die Bilder der Wirklichkeit. Jedoch lassen sie vermuten, dass eine Möglichkeit zum Widerstand ausgeschlossen sei. Eine sehr zweifelhafte These. John versucht Goethes jungem Werther zu gleichen. Dieser scheiterte an der Liebe und beendete sein Leben. John nutzt die Schwierigkeiten der Liebe, um Rechtfertigung für seine destruktiven Entscheidungen zu finden. 
Insgesamt ist es eine großartige Geschichte mit einigen ethischen Schwächen und etwas zu vielen Versuchen, die Seiten unnötig zu füllen.

Rezensionen:

Die Suche - Charlotte Link - Mädchenfänger

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