Dienstag, 11. April 2017

Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte; Mikael Bergstrand


Dieses Buch umfasst ein großes Spektrum an Themen. Es ist politisch, lustig, ernst, lebensnah, umkreist die Landschaft derFreundschaft und der Liebe. All diese ethischen Punkte fasste Bergstrand zu einer äußerst amüsanten Geschichte zusammen. Spannend und herzhaft bis zum Schluss.

Der Hauptprotagonist Goran Börg, ist einer jener Figuren eines Buches, die man sofort ins Herz schließt. Er hat die "kritischen" 50 Jahre überschritten. Seine Lebenskrise manifestiert sich auch dadurch, dass er Single ist und seine Suche nach dem Sinn lange noch nicht abgeschlossen ist. Er gesteht sich ein, dass er nichts Besonderes ist.
 Zu allem Überfluss teilt ihm sein Chef mit, dass ihn die Zeit überholt habe und er ihn leider kündigen müsse. Nach 20 Jahren! Es beginnt der Wettlauf gegen das Leben. Nun sind 50 Jahre seines Lebens verstrichen und er steht da als geschiedener, arbeitsloser, hoffnungsloser Fall. Als einer seiner besten Freunde ihm vorschlägt, dass er spontan mit ihm nach Indien fahren soll, hält er dies zunächst für eine bescheuerte Idee. Jedoch wird ihm schnell bewusst, dass es nichts gibt, was ihn noch in Malmö hält. Selbst seine zwei Kinder nicht, zu denen er nur regen Kontakt pflegt. Also kauft er ein Ticket und fährt zu der Reise seines Lebens. Eine Reise, die sein gesamtes Leben umstellt und in der er begreift, dass es im Leben noch so viel zu holen gibt.

Das Buch ist absolut zum Weiterempfehlen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung!



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